Lieferando Provision

Lieferando Provision vs. eigener Webshop: Was kostet dich dein Lieferdienst wirklich?

Lieferando ist die größte Food-Delivery-Plattform in Deutschland. Über 30.000 Restaurants sind dort gelistet. Die Reichweite ist riesig – aber der Preis ist es auch. 25 bis 30 % Lieferando Provision auf jede Bestellung klingen erst einmal nur nach einer Kennzahl. Wirklich greifbar wird es, wenn du ausrechnest, was davon jeden Monat von deinem Umsatz abgeht. Genau darum geht es in diesem Artikel: Wir vergleichen die tatsächlichen Kosten von Lieferando mit den Kosten eines eigenen Bestellkanals und zeigen, ab wann sich ein eigener Restaurant Webshop rechnen kann.

Was kostet Lieferando wirklich? Alle Kosten auf einen Blick

Die Kosten bei Lieferando bestehen nicht nur aus der bekannten Provision pro Bestellung. Zwar ist sie der größte Kostenblock, aber je nach Vertrag und Sichtbarkeitsstrategie können noch weitere Ausgaben dazukommen.

In der Regel liegt die Provision pro Bestellung bei etwa 23 bis 30 Prozent des Bestellwerts. Dazu können optional zusätzliche Kosten für Premium-Listings oder Werbeanzeigen innerhalb der App kommen, wenn du deine Sichtbarkeit auf der Plattform erhöhen willst. Zahlungsgebühren sind meist bereits in der Provision enthalten, ändern aber nichts am eigentlichen Problem: Mit jeder einzelnen Bestellung steigt auch dein Kostenanteil. Das bedeutet, dass dein Kanal zwar mehr Umsatz bringt, aber gleichzeitig immer teurer wird.

Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt, wie schnell sich das summiert: Bei 90 Bestellungen im Monat, einem durchschnittlichen Bon von 22 Euro und einer Provision von 27 Prozent entstehen bereits monatliche Kosten von 534,60 Euro. Auf das Jahr gerechnet sind das 6.415,20 Euro, die direkt von deinem Ertrag abgehen – noch bevor du Rohstoffe, Personal oder Miete bezahlt hast.

Was kostet ein eigener Webshop?

Ein eigener Restaurant Webshop funktioniert nach einem ganz anderen Kostenmodell als Lieferando. Statt bei jeder Bestellung einen prozentualen Anteil abzugeben, zahlst du bei einer Lösung wie SIDES in der Regel einen festen monatlichen Softwarebetrag, unabhängig davon, wie viele Bestellungen über deinen Shop eingehen. Eine zusätzliche Provision auf Bestellungen fällt nicht an. Lediglich übliche Zahlungsgebühren, zum Beispiel für Kreditkarten oder digitale Zahlarten, bleiben bestehen.

Der große Unterschied liegt also in der Skalierung: Während Plattformkosten mit jeder Bestellung weiter steigen, bleiben die Kosten deines eigenen Webshops planbar. Je mehr Direktbestellungen du generierst, desto stärker verbessert sich damit in der Regel deine Marge. Genau deshalb ist der anschließende Kostenvergleich über den Webshop-Kalkulator so sinnvoll. Denn dort wird sichtbar, ab welchem Bestellvolumen sich der eigene Kanal finanziell klar rechnet.

Der direkte Vergleich: Lieferando Provision vs. eigener Webshop

Was davon für deinen Betrieb wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt vor allem von deinem Bestellvolumen, deinem Durchschnittsbon und deiner aktuellen Provision ab. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die konkreten Zahlen statt auf pauschale Annahmen.

Mit unserem Webshop-Kalkulator kannst du deinen individuellen Kostenvergleich in wenigen Sekunden berechnen. Gib deine Bestellzahlen ein und sieh sofort, was dich Lieferando monatlich kostet und wie viel du mit einem eigenen Kanal sparen würdest.

50 500 2.000
10€ 25€ 200€

Die Provision die du an die Lieferportale zahlst

1.775€

pro Monat

21.300€

pro Jahr

Dein Umsatz durch 20 % höheren Durchschnittsbon

15.000€

pro Monat

180.000€

pro Jahr

Deine Ersparnis durch die Einsparung von Provisionen

1.645€

pro Monat

19.740€

pro Jahr

*Basierend auf 40% der Bestellungen, die vom Portal zum Webshop wechseln. Die Kosten für den eigenen Webshop sind schon abgezogen vom Ersparnis.

Wann Lieferando weiterhin sinnvoll ist

Lieferando ist nicht per se schlecht. Es gibt gute Gründe, die Plattform zu nutzen:

 

  • Du willst Neukunden akquirieren

Lieferando hat eine riesige Nutzerbasis. Wenn du in einer neuen Stadt oder einem neuen Stadtteil an Sichtbarkeit gewinnst, kann Lieferando ein Neukundenkanal sein, auch wenn die Provision hoch ist.

 

  • Du bist neu und noch unbekannt

Als neue Marke profitierst du von der organischen Reichweite der Plattform, ohne selbst Marketing machen zu müssen.

 

  • Du betreibst eine Ghost Kitchen ohne eigenes Marketing

Wer keine eigene Zielgruppe hat, nutzt Lieferando als Distribution.

Wann ein eigener Webshop die bessere Wahl ist

  • Du hast einen bestehenden Kundenstamm: Wenn Gäste dich bereits kennen und lieben, wollen sie direkt bei dir bestellen. Sie brauchen nur eine einfache Möglichkeit dazu.

 

  • Dein Provisionsaufwand übersteigt 400 €/Monat: Ab diesem Betrag ist der Webshop fast immer rentabler als die Plattform.

 

  • Du willst Kundendaten für Marketing nutzen: Email-Newsletter, Push-Benachrichtigungen, Treueprogramme, das alles funktioniert nur, wenn du die Kundendaten hast.

 

  • Du willst eine Marke aufbauen: Auf Lieferando bist du einer von vielen. Mit deiner eigenen Bestellseite bist du die Marke.

Die Strategie der klugen Gastronomen: Hybrid-Modell

Die meisten erfolgreichen SIDES-Kunden nutzen beide Kanäle — aber mit klarer Strategie:

 

Lieferando: Für Neukunden-Akquise und Bekanntheit

SIDES Webshop: Für Stammkunden und Wiederbestellungen

 

Der Trick: Lieferando-Neukunden werden mit Aktionen (z.B. „Bestell nächstes Mal direkt und spare 10 %“) auf den eigenen Webshop migriert.

Das Ergebnis: Die Provision sinkt Schritt für Schritt, während dein Kundenstamm wächst.

Wie shizoo den Anteil provisionsfreier Bestellungen erhöht hat

Shizoo ist eines der besten Beispiele für den erfolgreichen Übergang:

"Durch den SIDES Webshop haben wir gezielt Stammkunden aktiviert und schrittweise mehr Bestellungen auf den eigenen Kanal verlagert. Die Provision, die wir früher abgeführt haben, ist heute unser Wachstumsbudget."

Schritt-für-Schritt: So baust du deinen eigenen Bestellkanal auf

Schritt 1: Kalkulator nutzen

Verstehe, was du monatlich zahlst und was du sparen kannst.

 

Schritt 2: Demo buchen

Sieh, wie SIDES Webshop mit deinem Kassensystem zusammenarbeitet.

 

Schritt 3: Webshop aufsetzen

Das Onboarding-Team richtet alles ein: Menü, Design, Zahlungsanbindung.

 

Schritt 4: Kunden migrieren

Aktionscodes auf Kassenbons, Social Media, Lieferando-Verpackungen.

 

Schritt 5: Lieferando Provision und Anteil schrittweise reduzieren

Du entscheidest das Tempo. Kein harter Schnitt nötig.

Häufige Fragen zur Lieferando-Provision

Wie hoch ist die Lieferando Provision genau?

Die Lieferando Provision variiert je nach Vertrag und Standort zwischen 23 % und 30 %. Der exakte Satz steht in deinem Vertrag mit Lieferando. Nutze unseren Kalkulator mit deinem tatsächlichen Prozentsatz für eine genaue Berechnung.

Kann ich Lieferando und einen eigenen Webshop parallel betreiben?

Ja. SIDES integriert Lieferando, Wolt und UberEats in dein Kassensystem. Bestellungen aus allen Kanälen erscheinen in einer Übersicht. Du kannst beide Kanäle gleichzeitig betreiben.

Was passiert mit meinen Lieferando-Stammkunden?

Sie können weiterhin über Lieferando bestellen. Aber du hast jetzt die Möglichkeit, sie mit Aktionen auf deinen eigenen Kanal zu verlagern — und Kundendaten zu sammeln.

Muss ich für meinen eigenen Webshop selbst Marketing machen?

Für die Erstregistrierung schon. Du musst Kunden informieren, dass es einen eigenen Bestell-Link gibt. In der Praxis reichen oft ein Aushang, ein QR-Code auf der Verpackung und ein Hinweis auf Social Media.

Brauche ich eine eigene App?

Nein, zwingend notwendig ist sie nicht. Deine Kunden können auch über die mobile-optimierte Bestell-Website von SIDES direkt auf dem Smartphone bestellen, ohne etwas herunterladen zu müssen. Eine App ist trotzdem sinnvoll, weil du damit direkt auf dem Handy deiner Kunden präsent bist, Push-Nachrichten versenden und die Kundenbindung stärken kannst.

Fazit: Mehr Kontrolle, weniger Provision

Lieferando bringt Reichweite — aber eben auch laufende Provisionskosten. Ein eigener Webshop gibt dir die Möglichkeit, Bestellungen profitabler abzuwickeln, Kundendaten selbst zu nutzen und langfristig unabhängiger von Plattformen zu werden. Wenn die Zahlen für deinen Betrieb passen, kann ein eigener Webshop ein wichtiger Hebel für mehr Marge und nachhaltiges Wachstum sein.

Mehr Unabhängigkeit dank eigener Restaurant App

Hier erfährst du welche Vorteile dir ein Webshop und eine Restaurant App bringen und wie du diese für deinen Betrieb nutzen kannst.

Webshop Restaurant Tipps für deine Gastronomie

Wie kannst du mit einfachen Webshop Restaurant Tipps deine online Präsenz verbessern und den Umsatz erhöhen? Erfahre hier mehr.

Umsatz steigern dank eigenem Lieferservice

Wir zeigen dir praxisnahe Tipps, wie du deinen eigenen Lieferservice gründest, optimierst und profitabel betreibst.

*Erstellt mit Unterstützung von KI

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