Sustainability & Green Future

Nachhaltigkeit in der Gastronomie

Wenn du die Wahl zwischen schnellem Nutzen oder einem langfristig positiven Einfluss hättest, wie würdest du dich entscheiden? Diese Frage stellt sich auch in unserer Gesellschaft und zeigt sich oft schon im Alltag – im Haushalt, auf dem Weg zur Arbeit, beim Essen.

Auch wenn Restaurantbesuche durch die gegenwärtige Krise zeitweilig zurück gingen, erlebte die Gastronomie vor allem im Delivery Bereich bislang einen Aufschwung. Immer mehr Menschen nutzen Lieferdienste und auch dort steigt die Nachfrage und das Bewusstsein für umweltschonende Betriebe mit regionalen Bio-Produkten. 

Nachhaltigkeit Gastronomie

Reduzierung der Lebensmittel-verschwendung

Die Lebensmittelverschwendung ist ein gesellschaftliches Problem, das seine Auswirkungen nun in der Wirtschaft zeigt und auch vielen deiner Gäste am Herzen liegt. Im Schnitt landen trotzdem immer noch pro Jahr knapp 12 Millionen Tonnen an Lebensmitteln im Müll. Das entspricht in etwa dem Gewicht von 2 Millionen ausgewachsenen Elefanten. Davon stammen 14% des Mülls aus der Gastronomie.

Für den wachsenden Abfallberg sorgen nicht selten ein schlecht kalkulierter Wareneinsatz, die falsche Lagerung von Lebensmitteln, zu groß bemessene Portionen und eine fehlerhafte Planung. Mit dem SIDES Warenwirtschaftssystem kannst du deinen Wareneinsatz effizient planen und eine mögliche Lebensmittelverschwendung vermeiden. Doch auch der Energieverbrauch belastet durch erhöhten CO2-Ausstoß die Umwelt und durch teure Stromrechnungen letztendlich auch den Geldbeutel.

Nachhaltigkeit Gastronomie

Einweg-Plastik wird verboten

Bis 2030 soll die Lebensmittelverschwendung halbiert werden – so lautet das Ziel der Vereinten Nationen. Plastik-Geschirr, wie Strohhalme oder Getränkebecher werden in der EU sogar ganz verboten. Diese Regelung ist ab dem 3. Juli 2021 in Kraft getreten.

Das Einweg Plastik-Verbot stellt eine große Herausforderung für die Gastronomie dar. Abfälle lassen sich in Gastronomiebetrieben nicht völlig vermeiden, aber mit einfachen Änderungen kannst du deine Abfälle deutlich reduzieren und damit auch Kosten sparen.

Mit diesen Schritten gestaltest du dein Restaurant nachhaltiger:

Nachhaltigkeit

Mehr Nachhaltigkeit in deinem Restaurant

  • Spare Strom durch die Nutzung von LED-Leuchten und Küchengeräten mit hoher Energieeffizienz.

  • Platziere deine Kühltruhen nicht in der Nähe von Öfen oder Heizkörpern und weise deine Mitarbeiter:innen darauf hin, beides nicht unnötig lang geöffnet zu halten.

  • Nachhaltige Materialien können dein Restaurant in allen Bereichen aufwerten. Das gilt für das Mobiliar, aber vor allem bei Verbrauchsgegenständen, wie Verpackungen oder Geschirr. Die meisten Lieferdienste haben hier bisher auf Plastik gesetzt, wobei Alternativen aus Holz oder Papier sich oft im gleichen Preissegment bewegen, dafür aber nach dem Verbrauch recycelt werden können.

  • Digitale Softwarelösungen gestalten viele Arbeitsschritte für deine Mitarbeiter:innen übersichtlicher und effizienter. Durch den Wegfall von Kassenbons und Bestellzetteln sparst du zudem große Mengen an Papier. Der Küchenmanager von SIDES hilft dir, Arbeitsprozesse in deiner Küche digital und intelligent zu managen.

Nachhaltigkeit Gastronomie

Eine nachhaltige Speisekarte

  • Plane den Bedarf an Zutaten genau vor, damit keine Lebensmittel unnötig entsorgt werden müssen. Eine organisierte Warenwirtschaft hilft dir und deinen Mitarbeiter:innen dabei, die Übersicht zu behalten und den Artikelverbrauch genau vorauszuplanen. So wird nichts verschwendet und du sparst zudem noch Geld.

  • Produkte von regionalen Lieferanten sind zwar etwas kostspieliger, aber ein Faktor mit dem du vieles bewirken kannst. Der CO2-Ausstoß bei langen Transportwegen ist nämlich immens. Mit kurzen Lieferketten und saisonalen Angeboten auf der Speisekarte kannst du direkten Einfluss auf die Umwelt nehmen und gleichzeitig die heimische Wirtschaft unterstützen.

  • Gütesiegel und entsprechende Kennzeichnungen in Stores, Webshops und auf der Speisekarte sind ein wichtiges Marketinginstrument. Nur keine falsche Bescheidenheit – wenn du ein nachhaltiger Betrieb bist, sollten deine Kunden das auch wissen.

Unser Tipp: Mit Apps wie TooGoodToGo oder ResQ können du und deine Kunden jeden Tag Lebensmittel retten. Dazu stellst du einfach „Überraschungstüten“ aus deinen unverkauften Mahlzeiten zusammen und Nutzer der App können sich diese dann vergünstigt bei dir im Restaurant abholen. So landen Überschüsse wieder im Einkaufswagen, statt auf dem Müll und du gewinnst, dank der über 4 Millionen Teilnehmer neue potentielle Kunden für dein Restaurant dazu.

Fazit

Auch wenn es bei der Anschaffung energiesparender Geräte günstigere Alternativen gibt, rechnet es sich, da du durch den geringen Stromverbrauch langfristig Kosten sparen kannst. Gleiches gilt bei Neueröffnungen. Wenn du den Nachhaltigkeitsaspekt von Beginn in deinem Restaurant-Konzept berücksichtigst, sind spätere Anpassungen nicht mehr nötig und du kannst sorglos durchstarten. 

Viele Maßnahmen erfordern nämlich kein großes Budget, sondern lediglich die Aufmerksamkeit von dir und deinen Mitarbeiter:innen für alltägliche Routinen. Nachhaltigkeit ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein elementares Thema der Zukunft. Daher arbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden täglich an der Digitalisierung der Gastronomie mit effizienten Lösungen sowie umwelt- und ressourcenschonenden Produkten.

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