Case Study

Curbside Pick Up und Delivery als Chance für die Zukunft der Restaurants

Ein Interview mit Tyler Hahne,
Operative Geschäftsführung & Special Projects von The ASH

Case Study The ASH

2014 von Kent Hahne, einem der erfolgreichsten Marken- und Systemgastronomen kreiert, hat sich The ASH im Laufe der letzten knapp sieben Jahre zu einer beeindruckenden Erfolgsstory entwickelt. Doch auch dieses Restaurant & Bar Konzept im Supper Club-Stil musste in der Corona-Krise kreativ werden und neue Wege beschreiten. Innerhalb von drei Nächten sind sie in 2020 auf das Liefergeschäft und Abholung umgestiegen. Mittlerweile sind der eigene Webshop, die The ASH App und der hauseigene Butcher Shop am Markt etabliert.

„Neben dem Delivery-Geschäft lag unser Fokus besonders auf Curbside Pick Up“, sagt Goran Radanovic – Director of Business Development. Das Konzept der Abholung wurde schnellstmöglich in all den Restaurants implementiert, wo eine Umsetzung möglich war.

Das Delivery-Konzept von The ASH

Für The ASH stehen neben dem Restaurant-Geschäft vor allem zwei Konzepte in der Zukunft im Fokus: Own Delivery und Curbside Pick Up. Mit dem eigenen Webshop deckt das Unternehmen in manchen Standorten tagesabhängig bis zu 70% des gesamten Geschäfts ab. Als The ASH mit dem Lieferservice startete, hatte Lieferando noch einen Anteil von 98% der Bestellungen, was sich jetzt durch aktive Marketing-Maßnahmen und eine steigende Gästezufriedenheit und Loyalität in die eigenen Kanäle verlagert hat.

Die Bestellung über den eigenen Webshop wird belohnt. Denn hier reicht das Restaurant die Provision 1 zu 1 an den Gast weiter. Damit kann den Kund:innen ein gewichtiger Mehrwert geboten werden. Lieferando soll trotzdem ein fester Bestandteil des Delivery-Konzeptes bleiben, um von der Markenbekanntheit zu profitieren und Neukund:innen anzulocken. Dabei setzt The ASH jedoch weiterhin auf eigene Fahrer und das Branding.

Was ist der Vorteil des Trends Curbside Pick Up?  

Bei The ASH bestellt und bezahlt der Gast online oder per App direkt im Shop des Restaurants. Die Provisionen für externe Lieferdienste entfallen damit. Am Restaurant gibt es eigens markierte Parkplätze, bei denen der Gast das Essen kontaktlos durch das Fenster gereicht oder in den Kofferraum gelegt bekommt. Separate überdachte Eingänge sind noch in Planung.

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Der Einstieg in das Liefergeschäft und worauf Gastronom:innen achten sollten

Den Lieferservice der Produkte startete The ASH anfangs mit rund 15 eigens gebrandeten Smarts, einer Partnerschaft mit SIXT und Lieferando. The ASH hatte zu dem Zeitpunkt bereits 700 Essen am Tag, was ca. 200-230 Lieferungen entspricht. „Das Thema wurde schnell sehr komplex und eine professionelle Delivery-Lösung musste her“, beschreibt Tyler Hahne –  Operative Geschäftsführung & Special Projects. 

Es galt schnell zu handeln, aber auch die Lösung nachhaltig in das Konzept zu integrieren. Der Webshop konnte laut The ASH innerhalb kürzester Zeit gelauncht werden, gefolgt von der The ASH App. Hier macht es die Software von SIDES einfach, andere Portale an das Kassensystem anzubinden und das Fahrer-Management mit Tourenplanung optimal zu nutzen. 

 „Unser Anspruch war hierbei, das Ambiente eines Restaurant-Besuches zu übertragen und eine bestmögliche User Experience zu bieten, welche die Gäste dazu anregt, im eigenen Shop zu bestellen.“

Gastronom:innen sollten sich vorab einige Gedanken machen und mit ihren Produkten und Systemen auseinander setzen, bevor sie ins Liefergeschäft einsteigen. Gibt es eine Kassenintegrierung mit Lieferportalanbindung? Was transportierte ich? Wie sieht es mit Liefergebieten aus? Wie erhalte ich die Qualität der Speisen bei Transport?

„Man muss flexibel sein, lernen und Optimierungen durchführen“, sagt Tyler Hahne. Qualität, Schnelligkeit, Lieferzeit und Kleinigkeiten wie Personalisierung und Branding von Verpackungen sind hier entscheidend. Man darf das Liefergeschäft und den Aufbau nicht unterschätzen. Restaurant und Lieferung sind zwei unterschiedliche Bereiche mit eigenen Anforderungen. 

The ASH hat hier auf seine Gäste gehört und Feedback angenommen – auch Fahrer und andere Mitarbeiter wurden bei Optimierungen mit einbezogen. „Es ist wichtig, eine Basis für Wissenstransfer intern zu schaffen und sich gegenseitig zu unterstützen.“, beschreibt Radanovic.

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Die Idee des Butcher-Shops mit dem Verkauf von Qualitäts-Fleisch

Seit Corona ist der Home Cooking Trend sehr stark geworden und das Bedürfnis, wieder mehr Zeit in die eigenen Kochkünste zu investieren. Die Idee des Butcher Shop ist hierbei aus dem Gästefeedback und der Nachfrage gewachsen, gutes Fleisch vom Profi zu bestellen und zu Hause zuzubereiten. Bei The ASH können außerdem größere Mengen für Geburtstage oder andere Events bestellt werden. 

Gäste schätzen hier die Produktqualität und Transparenz in der Herkunft. Was für Herausforderungen hatte The ASH beim Lieferprozess von Fleisch als Rohware? Wichtig sind natürlich Schnelligkeit und gute Lagerung. Daher liefert ein Standort nur mit einem Radius von 5 km – aktuell überwiegt der Anteil der Abholer. Gäste schätzen außerdem die außergewöhnliche Beratung vom Koch selbst.

Was ist besonders wichtig in der aktuellen Situation und wie unterstreicht The ASH seine Marke?

Gerade in der aktuellen Situation hat der Ausbau der Markenbekanntheit eine enorm hohe Bedeutung. Hier ist es für das Restaurant-Konzept besonders wichtig auch weiterhin nah am Gast zu sein – ähnlich, wie im Restaurant. „Das gewährleisten wir vor allem dadurch, dass wir unsere Gäste nach jeder Bestellung anrufen und uns erkundigen, wie zufrieden sie mit uns waren. 

Das machen wir zum einen, um weiterhin die Gästebindung aufrecht zu erhalten, aber auch um immer besser zu werden und zu lernen, wo wir unser Portfolio noch erweitern können. Daraus ist zum Beispiel unsere Idee eines Retail Shops entstanden, den wir bald launchen werden. 

Dort kann man dann neben dem hauseigenen Kaffee auch unsere beliebtesten Saucen, Grillbesteck, Schürzen bis hin zu Hoodies und Basecaps bestellen“, beschreibt Goran Radanovic die Strategie. „Wir wollen nie den Kontakt zum Gast verlieren“ – Tyler Hahne

Besonders im Hinblick auf die Wiedereröffnung der Gastronomie hat The ASH in diverse Sicherheits- und Hygienekonzepte investiert. Laut den Verantwortlichen ist The ASH eine der ersten Unternehmen, welche eine offizielle TÜV-Siegel-Zertifizierung haben. Außerdem wurden innovative Partikelfilter mit UV-Licht in den Restaurants installiert neben weiteren Maßnahmen abseits der gesetzlichen Anforderungen, um den Gästen die größtmögliche Sicherheit zu bieten.

Die Veränderung des Dine-in Bereichs und Zukunftspläne für eine erfolgreiche Gastronomie

Die Gastronomie wird sich stärker in das Liefergeschäft verlagern und weiterhin den Fokus auf hohe Sicherheits- und Hygienemaßnahmen und Service im Dine-in-Bereich setzen. Die Beratung und der menschliche Kontakt sind für die Gastro im Allgemeinen die emotionale Komponente und Standbein. „Wir gehen davon aus, dass die Menschen wieder öfter im Restaurant essen gehen werden.“ so Tyler Hahne.

ASH wird auch in Zukunft in Digitalisierung und Schulung der eigenen Mitarbeiter investieren. The ASH möchte dazu beitragen, den Stellenwert der Gastronomie als Arbeitgeber wieder anzuheben. Im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen in der Branche sieht das Unternehmen die Digitalisierung in allen Bereichen als unerlässlich. So sagt Tyler Hahne:

„SIDES bietet uns ein einfaches Tool und viel Flexibilität und Offenheit bezüglich neuer Integrationen. Mit einer Komplettlösung aus Kassensystem, Webshop und App konnten wir einfach und schnell ins professionelle Liefergeschäft einsteigen. Wir haben die volle Kontrolle und umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten und Statistiken, welche unser Geschäft tagtäglich optimieren.“

Case Study The ASH

Über
The ASH

Zu der Apeiron Restaurant & Retail Management GmbH gehören derzeit elf Restaurants des eigens entwickelten Supper Club Restaurantkonzeptes The ASH. Die Abholung am Bordstein, so die deutsche Übersetzung von Curbside Pick Up, wird derzeit in sechs The ASH Restaurants und einem Großteil der L’Osteria Restaurants, die die Apeiron betreibt, angeboten. The ASH nutzt das SIDES Kassensystem, Webshop und App sowie Franchise-Management für alle Standorte.

Außerdem nutzt The ASH seit Kurzem auch die Schnittstelle von SIDES zur Essensbestellung über Google und positioniert hier den eigenen Webshop gegenüber Lieferando. Der Vorteil des Kassensystems ist dabei die Verwaltung mehrerer Lieferportale in einem System. Alle Bestellungen laufen in einer Kasse zusammen – von Takeaway über Google Food Ordering bis Uber eats.

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