Trinkgeld in der Gastronomie:
Wann muss es versteuert werden â und wie lĂ€sst sich mehr generieren?
Ob im Restaurant, beim Lieferdienst oder im CafĂ©: Trinkgeld ist ein wichtiger Motivationsfaktor fĂŒr dein Team â und ein Signal fĂŒr zufriedene GĂ€ste. Doch viele Gastronomen verschenken Potenzial, weil Trinkgeld noch immer umstĂ€ndlich bar abgewickelt wird.
Die gute Nachricht: Mit digitalen Tools kannst du dein Trinkgeldaufkommen steigern, die Verteilung automatisieren und gleichzeitig alle rechtlichen Anforderungen einhalten. Vor allem aber klĂ€ren wir dich darĂŒber auf, wann Trinkgeld steuerfrei â und wann steuerpflichtig ist.Â
Was ist Trinkgeld?
Trinkgeld ist eine freiwillige Zahlung fĂŒr eine Dienstleistung ohne eine rechtliche Verpflichtung.
Seit 2005 ist der Begriff Trinkgeld auch in der Gewerbeordnung genau definiert. Demnach ist Trinkgeld: âein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusĂ€tzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahltâ
Die Geschichte des Trinkgeldes geht lange zurĂŒck. Bereits im Mittelalter war die Zahlung eines Extra-Betrags in vielen europĂ€ischen LĂ€ndern verbreitet. Es wurde einem hilfreichen Handwerker, Boten oder einer Servicekraft zugesteckt. Diese sollte den abgegebenen Betrag dann dazu verwenden, auf das Wohl des Spenders zu trinken.
Wie viel Trinkgeld ist in der Gastronomie in Deutschland ĂŒblich?
In der Gastronomie ist es ĂŒblich Trinkgeld zu geben. Dabei ist die Höhe des Trinkgeldes meistens abhĂ€ngig von der Zufriedenheit des Kunden mit der Dienstleistung. Der Gast belohnt einen freundlichen Service oder das leckere Essen.
Dabei wird nach dem allgemeinen Knigge in der Regel ein Betrag von 5-10 % zusÀtzlich zum Rechnungspreis gegeben. Jedoch bedeutet es nicht, dass das Trinkgeld umso höher ausfallen muss, je höher der Rechnungsbetrag ist. Die Trinkgeldverteilung im Team kannst du selbst festlegen.
Betriebe, die mit SIDES arbeiten, erhalten im Schnitt 5âŻ% mehr Trinkgeld
SIDES Kunde Möllers, ein schwedisches Restaurant im Herzen Berlins, setzt SIDES Pay inklusive integrierter Trinkgeldabfrage seit einiger Zeit erfolgreich im Betrieb ein. Dabei zeigte sich schnell: Die Möglichkeit, direkt und bequem digitales Trinkgeld zu geben, fĂŒhrt zu spĂŒrbar höheren BetrĂ€gen.
Im Durchschnitt konnte das Team rund 5âŻ% mehr Trinkgeld pro Bezahlvorgang verzeichnen â ganz ohne zusĂ€tzlichen Aufwand fĂŒr den Service oder die GĂ€ste.
Muss Trinkgeld versteuert werden?
In Deutschland ist das Gastronomie Trinkgeld Gesetz rechtlich im Einkommensteuergesetz und in der Gewerbeordnung festgelegt. Das Einkommensteuergesetz beinhaltet den Umgang mit der Versteuerung von Trinkgeld und die Gewerbeordnung enthÀlt allgemeine Festlegungen.
Wir haben die wichtigsten Informationen fĂŒr dich zusammengefasst:
Allgemeine gesetzliche Regelung
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Nach dem Gesetz der Gewerbeordnung darf der Arbeitgeber den Lohn nicht durch das Trinkgeld ersetzen.
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Das Trinkgeld darf nicht mit der VergĂŒtung verrechnet werden.
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AuĂerdem ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet das Trinkgeld wĂ€hrend Urlaub oder Krankheit zu zahlen.
Steuerfreies Trinkgeld oder steuerpflichtiges Trinkgeld
Trinkgelder sind unter bestimmten Bedingungen nach dem Einkommensteuergesetz tatsÀchlich steuerfrei. Jedoch gibt es auch Ausnahmen.
Trinkgeld ist steuerfrei, wenn:
Es von einem Dritten freiwillig gezahlt wird.
Es zusÀtzlich zum Rechnungsbetrag gezahlt wird.
Ein persönlicher Bezug zwischen dem Trinkgeldgeber und der Bedienung besteht. Das bedeutet, dass der Gast das Trinkgeld fĂŒr den guten Service der Person direkt zahlt, die ihn bedient hat. Dann muss es nicht in der SteuererklĂ€rung angegeben werden. DafĂŒr gibt es auch keine Betragsgrenze.
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Trinkgeld ist steuerpflichtig, wenn:
Der Arbeitgeber das Trinkgeld direkt erhÀlt
Das Trinkgeld in einem Topf gesammelt und vom Arbeitgeber an alle Mitarbeiter verteilt wird, weil der persönliche Bezug zum Trinkgeldgeber fehlt. Das Trinkgeld wird somit als Arbeitslohn angesehen, da es vom Arbeitgeber ausgezahlt wird. Deswegen muss es in der SteuererklĂ€rung berĂŒcksichtigt werden und ist somit Steuer- und Sozialversicherungspflichtig.
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Ausschlaggebend ist also, ob der EmpfÀnger der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber ist. Erhalten Sie als Unternehmer selbst Trinkgeld, wird die Zahlung immer als Betriebseinnahme erfasst.
Schnell und einfach bargeldlos Trinkgeld geben und bekommen
Bargeldloses Bezahlen ist lĂ€ngst Standard â auch in der Gastronomie. Doch beim Thema Trinkgeld sorgt das oft fĂŒr Unsicherheit: Können GĂ€ste beim Kartenzahlen ĂŒberhaupt Trinkgeld geben? Und wie kommt es anschlieĂend transparent und fair bei deinem Team an?
In vielen Betrieben wird der Bezahlbetrag einfach um das Trinkgeld erhöht. Das klingt praktisch, bedeutet fĂŒr dein Personal aber zusĂ€tzlichen Aufwand: Am Ende des Tages muss das Trinkgeld manuell aus der Kassenabrechnung im Gastronomie Kassensystem herausgerechnet werden â fehleranfĂ€llig und zeitraubend.
Mit SIDES Pay sparst du dir diesen Aufwand. Deine GĂ€ste können ganz einfach per Karte Trinkgeld geben â und du stellst sicher, dass es automatisch, transparent und fair erfasst wird. So hast du weniger Verwaltungsarbeit und dein Team mehr Zufriedenheit.
Direkte, digitale Trinkgeldabfrage:
So funktioniertâs
Mit SIDES Pay wird nach dem Bezahlvorgang automatisch eine Trinkgeldabfrage angezeigt. GĂ€ste können per Touch entscheiden, wie viel sie geben möchten â etwa +1 âŹ, +2 âŹ, +5 ⏠oder einen Prozentwert. Das Trinkgeld wird zusammen mit dem Rechnungsbetrag abgebucht und im System der jeweiligen Servicekraft zugeordnet.
Vorteile auf einen Blick:
Trinkgeld bargeldlos geben (EC, Kreditkarte, Apple/Google Pay)
Klare Zuweisung zur Bedienung
Schnelle Abrechnung am Tagesende
Keine Konflikte im Team durch intransparente Trinkgeldverteilung
Mehr Motivation und Fairness
Ein weiterer Vorteil: Rechtssicherheit und weniger organisatorischer Aufwand.
Geben GĂ€ste digital mehr Trinkgeld?
Ja â und zwar nachweislich. Psychologische Studien und unsere Erfahrungen mit Gastronomiebetrieben zeigen:
Erinnerung zahlt sich aus: Wenn GÀste beim digitalen Bezahlprozess aktiv auf die Trinkgeldoption hingewiesen werden, geben sie deutlich hÀufiger etwas dazu.
Clever gesetzte BetrĂ€ge erhöhen die Spendenbereitschaft: Vorgegebene Auswahlmöglichkeiten wie â5 % / 10 % / 15 %â wirken als Orientierung und fĂŒhren oft zu höheren Summen als das freie Eingeben.
Der Flow machtâs leicht: Im digitalen Bezahlprozess ist Trinkgeld nur ein Klick â dadurch sinkt die Hemmschwelle spĂŒrbar.
Kein Stressfaktor fĂŒr GĂ€ste: Niemand muss nach Kleingeld kramen oder vor der Servicekraft entscheiden, ob und wie viel gegeben wird. Das sorgt fĂŒr ein angenehmeres Erlebnis fĂŒr beide Seiten.
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FĂŒr dich als Gastronom:in bedeutet das nicht nur mehr Trinkgeld fĂŒr dein Team, sondern auch zufriedenere GĂ€ste, die den Servicewert noch stĂ€rker wahrnehmen. Digitale Trinkgeldprozesse verbinden also Komfort mit einem echten Plus fĂŒr deine Mitarbeitenden.
Ein Vorteil im Recruiting:
Mehr Trinkgeld = attraktivere Jobs
In einem angespannten Arbeitsmarkt kann ein modernes, faires Trinkgeldsystem den Unterschied machen. Wer mehr Trinkgeld verdient, bleibt motiviert.
Und wer als Arbeitgeber:in zeigt, dass Leistung anerkannt und belohnt wird, hat im Recruiting die Nase vorn. Mit SIDES Pay ermöglichst du deinem Team mehr Verdienst, stÀrkst die Motivation und positionierst deinen Betrieb als moderne, mitarbeiterfreundliche Gastronomie.
Fazit
Trinkgeld ist mehr als ein Dankeschön â es ist ein echter Erfolgsfaktor in der Gastronomie. Mit digitalen Lösungen wie SIDES Pay machst du das Geben einfacher, erhöhst die Einnahmen deiner Mitarbeitenden und sorgst gleichzeitig fĂŒr klare Prozesse und Rechtssicherheit.
Jetzt SIDES Pay entdecken und mehr rausholen â fĂŒr deine GĂ€ste, dein Team und deinen Betrieb.
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