Die perfekte Erweiterung deines Innenraums

Außengastronomie richtig planen: Genehmigungen, Regeln & digitale Lösungen für Sommer & Winter

Ein attraktiver Außenbereich macht deinen Gastro-Betrieb sichtbarer, steigert den Umsatz und verbessert das Gästeerlebnis – egal ob Terrasse, Gehwegfläche oder Winterlounge. Doch bevor du Stühle aufstellst, Sonnenschirme öffnest oder Heizstrahler anwirfst, gibt es rechtliche Vorgaben, Genehmigungen und praktische Anforderungen, die du kennen solltest.


Neben der ansprechenden
Gestaltung des Außenbereichs sollten sich Gastronom:innen über den Ort der Außengastronomie Gedanken machen sowie einige Sicherheitsvorkehrungen beachten, damit der gastronomische Nutzung des Außenbereichs nichts im Wege steht.


Mit dieser Übersicht behältst du den Durchblick – für Sommer- und Winterbetrieb.

Wo darfst du deine Außengastronomie betreiben? Private Fläche vs. öffentliche Fläche

Je nachdem, ob dir das Gelände für deine geplante Außengastronomie bereits gehört oder ob du öffentliche Verkehrsfläche nutzen möchtest, benötigst du Genehmigungen verschiedener Stellen. Wir verraten dir die Unterschiede:


Gastronomiebereich auf öffentlicher Fläche:

Gehwege, Parkbuchten oder Teile einer Straße dürfen nicht einfach so gastronomisch genutzt werden. Du brauchst eine Sondernutzungserlaubnis deiner Stadt. Meist ist das Amt für Straßenbau oder das Ordnungsamt zuständig.


Die Genehmigung wird erteilt, wenn:

  • Fußwege frei bleiben

  • Barrierefreiheit gewährleistet ist

  • Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt wird

Ein Anspruch auf die Erlaubnis besteht jedoch nicht.


Sprich mit der entsprechenden Behörde – meist ist das das Amt für Straßenbau und Erschließung.
Sind Beeinträchtigungen der Verkehrssicherheit, der Verkehrsleichtigkeit oder körperlich eingeschränkter Menschen ausgeschlossen, wird die Erlaubnis in der Regel erteilt. Es besteht allerdings kein Anspruch darauf, die Sondererlaubnis zu erhalten.

Nutzung eines privaten Außenbereichs: Dein Restaurant bietet im Außenbereich noch Platz für eine Terrasse oder einen Biergarten? Im Fall von privatem Grund musst du selbstverständlich keine Sondernutzung beantragen. Jedoch solltest du deine Außengastronomie dennoch frühzeitig beim zuständigen Bauamt anmelden, denn eine gewerbliche Nutzung des Außenbereichs fordert die Einhaltung verschiedener Satzungen und Außengastronomie Vorschriften. Außerdem muss die bestehende Gaststättenerlaubnis um die Nutzung des Außenbereichs erweitert werden.


Über den ausreichenden Brandschutz muss die Behörde ebenso entscheiden wie über individuelle Vorkehrungen zum Anwohner- und Nachbarschutz. Viele Städte haben zusätzliche Satzungen, z. B. Vorgartensatzungen oder Gestaltungsvorgaben (z. B. keine komplette Versiegelung, bepflanzte Elemente).: in Frankfurt beispielsweise wird die sogenannte „Vorgartensatzung“ verordnet, d.h. eine ausreichend „gärtnerische Gestaltung“ muss bestehen bleiben und der Bereich darf nicht betoniert oder gepflastert werden.

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Mit QR-Code-Bestellungen können Gäste direkt am Tisch bestellen – ohne lange auf Servicekräfte warten zu müssen. Das spart deinem Team Zeit, reduziert Wartezeiten und sorgt für reibungslosen Ablauf selbst in der Stoßzeit.

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Wichtige Vorschriften für den Betrieb im Freien

Das Immissionsschutzgesetz für die Gastronomie

Vom Immissionsschutzgesetz sind nicht nur große Industriekonzerne betroffen, sondern auch die Gastronomie. Der Bund gibt in der wichtigen Umweltschutzverordnung vor, dass Immissionen und Emissionen wie Geräusche, Luftverunreinigungen, Erschütterungen oder ähnliches in einem bestimmten Rahmen bleiben müssen. Welche Teilbereiche für die Gastronomie und speziell die Nutzung von Außenbereichen gelten, zeigen wir dir hier:


Schallschutz & Lärmschutz:
Das Bundesimmissionsschutzgesetz steckt beim Thema Lärmschutz einen groben Rahmen. Welche Grenzwerte eingehalten werden müssen, ist jedoch Ländersache. Die gesetzlichen Ruhezeiten für Außenbereiche von Gastronomien schwanken von 23 Uhr bis 7 Uhr in bayrischen Biergärten bis zu speziellen Sonderregelungen innerhalb einzelner Städte. Generell gilt bundesweit Nachtruhe von 22 Uhr bis 6 Uhr, in der der Lärmpegel von einer Gastronomie im urbanen Gebiet 45 dB nicht überschreiten darf.


Liegt deine Gaststätte in einem Gewerbegebiet, erhöht sich dieser Maximalwert auf 50 dB. Diese Grenzwerte sind in der TA Lärm, der technischen Anleitung zur Vermeidung von Lärm, festgelegt. Aus Rücksicht auf Nachbar:innen und Anwohner:innen solltest du diese Grenzwerte auf jeden Fall einhalten, denn ein Verstoß wird als Ordnungswidrigkeit verfolgt und kann richtig teuer werden.  

Luftreinhaltung: Gaststätten verströmen nicht nur wohlriechende Düfte: Bei der Zubereitung von Speisen entstehen oft auch Gerüche, die Anwohner:innen belästigen können. Das Immissionsschutzgesetz regelt die Reinhaltung der Luft konkret nur für Schadstoffe über die TA Luft (Technische Anleitung Luft). Gerüche ausgelöst durch rauchende Grills, Fritteusendunst oder ein offenes Lagerfeuer können Anwohner:innen, Gewerbetreibende oder Passant:innen dennoch stören. Abluft von Außenküchen oder Grillstationen sollte – wo möglich – über Dach geführt werden.


Lichtimmission:
Beachte bei der Planung und der Auswahl deiner Beleuchtung, dass zum Bereich „Licht“ noch keine Bundesverordnung zur Verfügung steht. In der „Licht-Richtlinie“ einigte sich die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft (LAI) auf eine gemeinsame Vorgehensweise: Die Richtwerte der LAI setzen fest, wann Nachbarschaft oder Allgemeinheit erheblich beeinträchtigt oder belästigt werden. Im LAI-Formblatt für Lichtimmission kannst du nachlesen, welche Lichtstärke für Lokale in verschiedenen Umgebungen gilt. Auch die Blendung durch Beleuchtungsanlagen ist dort geregelt.
 

Außengastronomie im Sommer: Gestaltung, Sicherheit & Sauberkeit

Wenn die Temperaturen steigen, wird der Außenbereich schnell zum Hotspot deines Betriebs. Gäste möchten entspannt draußen sitzen, die Atmosphäre genießen und unkompliziert bestellen können. Damit das funktioniert, braucht es mehr als ein paar Tische und Sonnenschirme. Wichtig ist vor allem, dass dein Außenbereich sicher und komfortabel angelegt ist. Stabile Schirme schützen vor der Sonne und geben deinem Setup Struktur, während ein durchdachtes Brandschutzkonzept für Außenküchen oder Grillstationen unverzichtbar ist – gerade bei offenen Flammen oder elektrischen Geräten. Achte außerdem darauf, Rettungswege freizuhalten und Laufwege klar zu definieren, damit dein Team sich reibungslos bewegen kann.


Auch das Thema Sauberkeit spielt im Sommer eine größere Rolle. Leichte Verpackungen und Servietten werden schnell vom Wind erfasst, weshalb gut platzierte Abfallbehälter und klar strukturierte Abräumprozesse wichtig sind. Werden Tische zügig gereinigt, verhinderst du nicht nur Unordnung, sondern auch, dass Essensreste Tiere anlocken. Ein sauberer Außenbereich wirkt nicht nur professionell – er steigert auch die Aufenthaltsdauer und damit deinen Umsatz.

Außengastronomie im Winter: Sicher, genehmigt und rentabel

Auch in der kalten Jahreszeit kann ein Außenbereich ein echter Magnet sein, wenn er gut geplant ist. Immer mehr Betriebe bauen auf wintertaugliche Terrassen, kleine Winterlounges oder beheizte Sitzbereiche. Hier gelten jedoch besondere Anforderungen, denn der Einsatz von Heizgeräten und Überdachungen ist in vielen Städten klar geregelt. Elektrische Infrarotstrahler werden häufig akzeptiert, während gasbetriebene Heizstrahler mancherorts eingeschränkt oder verboten sind. Wichtig ist, dass du die Vorgaben deiner Kommune kennst und Brandschutzabstände sowie Fluchtwege jederzeit einhältst.
Auch Pavillons oder Zelte brauchen besondere Aufmerksamkeit: Sie müssen Wind- und Schneelasten standhalten und mit schwer entflammbaren Materialien ausgestattet sein. Viele Kommunen werten solche Konstruktionen als bauliche Anlage auf Zeit – eine Genehmigung kann also notwendig werden, selbst auf privatem Gelände.


Mit sinkenden Temperaturen wächst außerdem deine Verantwortung für die Sicherheit der Gäste. Glatte Wege müssen geräumt und gestreut werden, wobei manche Städte Streusalz einschränken oder verbieten. Rutschfeste Beläge und eine gut platzierte, nicht blendende Beleuchtung sorgen zusätzlich dafür, dass sich Gäste sicher bewegen können – auch bei frühen Sonnenuntergängen.
Damit sich deine Gäste trotz Kälte wohlfühlen, lohnt es sich, auf ein stimmiges Winterkonzept zu setzen: Windschutz, warme Decken oder beheizbare Sitzkissen schaffen Komfort, während saisonale Getränke oder kleine warme Speisen das Angebot abrunden. Wenn der Außenbereich einladend gestaltet ist, bleiben Gäste länger – und kommen häufiger wieder. Eine gut geplante Winterfläche kann so zu einem überraschend starken Umsatztreiber werden, gerade in den Monaten rund um Weihnachtsmärkte oder After-Work-Events.

Fazit

Ein rechtssicher geplanter Außenbereich ist ein echter Umsatztreiber – im Sommer und im Winter. Mit klaren Genehmigungen, gutem Lärm- und Brandschutz, effizienten Abläufen und digitalen Bestellprozessen steigerst du die Gästezufriedenheit und entlastest dein Team.

Moderne Außengastronomie ist ganzjährig möglich – sicher, effizient und digital unterstützt.

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