Marketing-Ideen

10 Tipps, um dein Restaurant optimal zu vermarkten

Bist du Besitzer:in eines Gastronomiebetriebs und möchtest du deinen Bekanntheitsgrad steigern? Oder ganz einfach die Frequenz und den Umsatz erhöhen? Um das zu erreichen, ist ein gut durchdachtes Gastronomie-Marketing wichtig. Da wir heute in einer vernetzten und digitalen Welt leben, sollte ein Teil Ihrer Marketingstrategie auf jeden Fall online sein. Jedoch kann auch offline Werbung zum gewünschten Erfolg beisteuern. Erfolgreiches Gastronomie-Marketing besteht jeweils aus mehreren Komponenten, je nach Konzept und Budget variiert jedoch der optimale Marketingmix. Deshalb gibt es nicht das EINE Rezept dafür.

Kunden im Café
Tipp 1:

Ausgangslage - Zielgruppe verstehen

Eine Kundenanalyse ist der Ausgangspunkt für jede Marketingstrategie. Wenn du deine Kund:innen nicht kennst, wie sonst werden sie mit ihnen in Verbindung treten und sie gezielt ansprechen? Für die Kundenanalyse gibt es folgende Parameter:

  • Demografie: Alter, Einkommen, Geschlecht, Bildung, Religion und Standort.

  • Psychographie: Ihre Haltung, Ziele und Überzeugungen.

  • Verhalten: Ihre Gewohnheiten: wie viel Geld sie ausgeben, wie viel Zeit sie online verbringen, usw. 

Warum ist das wichtig? Als Gastronom:in musst du die Demografie deiner Kund:innen kennen, diese dient als Grundlage für jede weitere Marketingstrategie. Wenn beispielsweise die meisten deiner Kund:innen zwischen 20 und 30 Jahren alt sind, ist die Schaltung einer Zeitungsanzeige möglicherweise nicht zielführend. Dann macht es beispielsweise mehr Sinn, auf Instagram zu werben. Je besser Sie Ihre Zielgruppe verstehen und Ihre Marketing-Ideen danach ausrichten, desto wahrscheinlicher wird der Erfolg für Ihr Marketing und somit auch Ihren Betrieb.

Bild 7
Tipp 2:

Webseite & Webshop erstellen

Als Gastronomiebetrieb empfiehlt es sich, eine Webseite zu haben, da sich etwa 90 % aller Gäste vorab online informieren. Die Zahlen sind höher, als in jeder anderen Branche. Mit einer Restaurant Webseite können Sie Gäste über geänderte Öffnungszeiten, Betriebsferien oder Aktionen informieren. Auch ist die Webseite der geeignete Ort, um potenzielle Gäste abzuholen und ihnen das Essen in Ihrem Restaurant schmackhaft zu machen. Es lassen sich aber auch Features einbinden, die sich besonders für den Außerhausverkauf als nützlich erweisen, etwa eine interaktive Speisekarte.

Gerade in Zeiten von Corona und den damit einhergehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens ist es sinnvoll, sich einen Restaurant Webshop einzurichten. Unser Webshop-System mit Bestell-App ist speziell auf die Anforderungen von Lieferdiensten und Restaurants ausgerichtet. Das Webshop-System beinhaltet dank unserem langjährigen Know-How im Bereich E-Commerce alle Funktionalitäten, die für eine erfolgreiche Verkaufsplattform benötigt werden. Wir bieten eine Vielzahl an Funktionen wie beispielsweise Banner mit Gutscheinaktionen, um die Verkäufe in Ihrem Webshop anzukurbeln, sodass Sie sich einen eigenen Kundenstamm aufbauen können.

Tipp 3:

Google My Business pflegen

Mit einem Google My Business Account kannst du dein Restaurant auf Google und Google Maps sichtbar machen, um noch mehr potentielle Gäste anzuwerben. Um eine gute Platzierung zu erhalten, muss sicherlich etwas Zeit in Google My Business investiert werden. Bemühe dich stets alle Informationen (Öffnungszeiten, Kontaktdaten, usw.) aktuell zu halten und nutze die kostenlose Plattform, um sich optimal im Web zu präsentieren. Lade beispielsweise atmosphärische Bilder deines Gastronomiebetriebs hoch, um Lust auf einen Besuch zu machen. Stelle eine Speisekarte rein, damit sich potentielle Gäste vorab über das Essen und die Preise schlau machen können. Nutze auch die Beitragsfunktion, um beispielsweise die Mittagskarte oder Aktionen prominent zu bewerben. Du kannst darüber hinaus auch Google Food Ordering integrieren, sodass Kunden direkt über Google online in deinem Restaurant bestellen können.

Ganz wichtig:  Potenzielle Neukund:innen lesen sich vorab Online-Bewertungen durch, bevor sie sich für ein Restaurant entscheiden. Setze dich mit positiven sowie auch auf kritischen Rezensionen auseinander, und antworte zeitnah. Damit zeigst du, dass du die Meinung deiner Gäste ernst nimmst und diese auch wertschätzen.

Mehr zu Thema Umgang mit kritischen Online-Kundenbewertungen findest du in unserem Blog.

Tipp 4:

Social Media-Marketing für mehr Reichweite

Werbung über Social Media ist groß im Trend. Insbesondere Plattformen wie Instagram und Facebook eignen sich für Social Media Marketing. Sie erlauben schnelle und unkomplizierte Online-Kommunikation mit deinen potenziellen Gästen und setzen deinen Betrieb für wenig bis kein Geld in Szene. Die beiden größten Vorteile dieser Marketing-Strategie liegen auf der Hand: größere Bekanntheit und mehr potenzielle neue Gäste. Social Media Marketing birgt durch ansprechend präsentiertes Essen die Möglichkeit, eine Menge Menschen auf Ihre kreative Menüauswahl aufmerksam zu machen und erzeugt Aufmerksamkeit für Restaurants, die insbesondere Foodies anspricht.

Du solltest bei dieser Strategie gewisse Regeln beachten: Benenne beispielsweise deine Social-Media-Seite(n) eindeutig mit dem Namen deines Restaurants und verlinke deine Webseite. Viele Gäste möchten außerdem eine Online-Speisekarte einsehen können. Diese kann auf deiner Website präsentiert werden, jedoch auch auf Facebook oder Instagram: Lege zum Beispiel ein Fotoalbum mit der aktuellen Speisekarte auf Facebook an oder fotografiere die aktuellen Tagesangebote für Instagram. Bei Instagram ist vor allem die Bildqualität sehr entscheidend. Verwende für die Beiträge zudem relevante Hashtags, zu denen Sie mit Ihrem Restaurant gefunden werden möchten. Nutze auch die Story-Funktion auf Instagram und informieren sie Ihre Follower über kurzfristige Aktionen und Neuigkeiten. Versuche, deine Social Media Beiträge stets interessant zu gestalten und regelmäßig neuen Content zu erstellen.

Tipp 5:

SEO für ein besseres Ranking

Unter SEO versteht man die Optimierung der eigenen Webseite, um den aktuellen Anforderungen der Suchmaschinen gerecht zu werden. Eine optimierte Webseite wird bevorzugt in den Google Suchergebnissen (SERPs) angezeigt und somit mehr angeklickt. Effektives SEO kann Restaurants dementsprechend dabei helfen, das Ranking der eigenen Website zu verbessern, um potenzielle Kund:innen organisch zu erreichen und den Umsatz zu steigern. Es gibt drei zentrale Schritte für die Suchmaschinenoptimierung für Restaurants:

Webseite optimieren

Stelle sicher, dass deine Webseite übersichtlich gestaltet ist. Nutzer:innen sollten sich auf dieser intuitiv zurechtfinden können. Eine leserfreundliche Webseite ist für Suchmaschinen wie Google ebenfalls wichtig. Zu einer übersichtlichen Webseite gehören eine logische Struktur von Überschriften, interne Verlinkungen, Benutzerfreundlichkeit und gute Metabeschreibungen. 

Keyword-Recherche

Damit deine Webseite Nutzer:innen tatsächlich angezeigt wird, wenn sie auf der Suche nach Restaurants sind, sind Keywords unerlässlich. Nutze SEO Tools wie den Google Keyword Planer, um herauszufinden, wie die Leute nach Information suchen. Suche Keywords, die dein Restaurant optimal beschreibt, um potenzielle Gäste anzulocken. Integriere diese Keywords dann wiederum sinnvoll in Ihren Beiträgen.

Lokales Listing

Einer der wichtigsten Schritte bei der Suchmaschinenoptimierung für Restaurants ist die Präsenz in diversen Listing-Portalen. Auf Google my Business sind wir bereits genauer eingegangen, Unternehmenseinträge in Portale wie Yelp und TripAdvisor funktionieren nach dem gleichen Prinzip und ermöglichen eine grössere Reichweite. Auf diesen Portalen können dich Kund:innen ebenfalls bewerten. Das schafft Vertrauen und kann Ihr Ranking weiter verbessern.

Tipp 6:

E-Mail-Marketing zur Bestandskundenpflege

E-Mail-Marketing ist eine kostengünstige und vor allem zuverlässige Möglichkeit, um neue Gäste anzuwerben und bereits bestehende Kund:innen näher an sich zu binden. Das Erstellen einer Kundenliste kann für jedes Unternehmen von Vorteil sein. Integriere ein Widget in deiner Website. Das ist ein kleines Formular, welches du von deinem E-Mail Anbieter abrufen kannst. Hier können sich deine Gäste direkt in die Liste eintragen. Wenn du eine E-Mail-Liste deiner Kund:innen hast, kannst du diese jederzeit kontaktieren.

Du kannst E-Mail-Adressen auch über deine Website oder den Webshop sammeln, indem du ein Formular oder Häkchen bei der Bestellung platzierst. Diese Formulare können auch wertvolle Kundendaten wie Name und Geburtsdatum erfassen. Damit kannst du Gäste über deine neuesten Rabatte und Aktionen informieren. Für eine nähere Kundenbindung kannst du deinen Kund:innen beispielsweise zum Geburtstag gratulieren. Mit solchen Maßnahmen stellst du sicher, dass sich deine Kund:innen an dein Restaurant erinnern.

Tipp 7:

Google Ads zur Neukundengewinnung

Google Ads ist ein Online-Werbesystem von Google zur Schaltung von Werbeanzeigen in der Google-Suche und weiteren Google-Diensten, z. B. dem Google-Display-Netzwerk oder auf YouTube.

Erstelle unterschiedliche Suchanzeigen und lege dafür jeweils die passenden Suchbegriffe fest, zu denen deine Anzeige passt. Damit kannst du potenzielle Kund:innen genau im richtigen Moment erreichen, nämlich dann, wenn sie online auf der Suche nach einem neuen Restaurant sind. 

Deine Anzeigen werden nach dem Cost-per-Click-Verfahren abgerechnet. Das heißt: Du musst erst für die Anzeigen bezahlen, wenn ein Kunde auf diese klickt. Dieses Werbemodell ist ideal für Gastronomieunternehmen, die gerade am durchstarten sind, da die Website ganz ohne langfristige Investition in Suchmaschinenoptimierung sofort auf den obersten Rängen angezeigt wird.

Bargeldlos
Tipp 8:

Social Media Influencer

Social Media Marketing ist bereits ein Muss in der Gastronomie. Im Gegensatz dazu ist das Influencer Marketing noch relativ jung, jedoch ist diese Art des Marketings bereits etabliert und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Werbung durch Influencer erweist sich insbesondere als äußerst effektiver Ansatz, wenn es um die authentische Positionierung von Marken bei relevanten Zielgruppen geht, die über traditionelle Werbekanäle schlechter erreichbar sind oder ihnen skeptisch gegenüberstehen.

Influencer gelten als Markenbotschafter, welche in Social Media ihre persönlichen Erfahrungen und Berichte teilen, Empfehlungen aussprechen und so die Meinungen, Kaufentscheidungen und Verhaltensweisen ihres Publikums beeinflussen. Empfehlungen von Influencern fungieren als das neue, mediale „word-of-mouth“. Besonders die Zusammenarbeit mit regional aktiven Micro- und Nano-Influencern kann für die Gastronomie spannend und vor allem kosteneffizient sein. 

Eine  Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) zeigt, dass jeder Dritte bereits durch Influencer auf ein Produkt aufmerksam geworden ist, bei den 16- bis 19-Jährigen sind es sogar 76%. Besonder Influencer-Beiträge zu Themen wie Food, Reisen und Fashion generieren viel Interesse. Grundsätzlich ist Influencer Marketing also ganz besonders gut geeignet, um Gastronomiebetriebe sowie die dazugehörigen Dienstleistungen zu bewerben. 

Neben dem Unterhaltungswert und Empfehlungen ist das Thema „Rabatte“ ein entscheidender Grund für das Folgen von Influencern. Immerhin gaben 46% der 16- bis 19-Jährigen an, dass sie speziell nach zugeschnittenen Angeboten, Gutscheinen und anderen Vorteilen suchen. Dies bietet dir als Gastgeber:in eine Chance, deinen Betrieb auf innovative Art zu vermarkten.

Vermarktung
Tipp 9:

Erlebnismarketing: Lokale Veranstaltungen

Veranstaltungen wie Food-Festivals, Sportspiele und Konzerte sind eine großartige Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad und Ruf Ihres Betriebs zu steigern sowie Ihren Umsatz zu erhöhen. Solche Events bieten einen unterhaltsamen (und im Fall eines Food-Festivals intimen) Rahmen, wo Gastronom:innen und Kund:innen zusammenfinden und eine gemeinsame Erfahrung machen.

Das sogenannte „Experiential Marketing“ bietet deinem Betrieb die Möglichkeit, deine besten Gerichte zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen, und gleichzeitig ein Erlebnis zu schaffen, wodurch potentielle Neukund:innen gewonnen oder bereits bestehende Kund:innen näher an dich gebunden werden können.

Tipp 10:

Engagement in der lokalen Community

Eine weitere Offline Marketing-Strategie, um Kund:innen zu erreichen, ist sich als Gastronomieunternehmer:in mit anderen Geschäftsinhaber:innen in der Region zu vernetzen, Freiwilligenarbeit zu leisten oder lokal basierte Werbeaktionen anzubieten. 

Du kannst auch beispielsweise andere Lokale in der Nähe anfragen, Werbeaktionen oder Menüs auszutauschen, die dann auf den Registrierkassen der anderen Lokale platziert werden sollen. Das ist dann eine Art Tauschgeschäft mit anderen Gastronomiebetrieben.

Fazit

Wie wir in diesem Beitrag gezeigt haben, gibt es zahlreiche Marketingstrategien, die sich je nach Zielgruppe, die angesprochen werden soll,  unterscheiden. Es existiert also nicht nur ein vorgefertigtes Marketingkonzept. Vorab sollte jedoch auf jeden Fall eine Kundenanalyse durchgeführt werden, die als Grundlage für alle weiteren Marketingmaßnahmen dient. Heutzutage ist von Vorteil, dass ein Betrieb auf Google und auf Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram eine Onlinepräsenz auf- und ausbaut. Mit SEO-Maßnahmen und Google Ads verbesserst du zudem deine Sichtbarkeit und Reichweite.

Das Influencer Marketing bietet dir eine innovative Möglichkeit, Neukund:innen zu gewinnen, die über traditionelle Werbekanäle schlecht zu erreichen sind. Mit lokalen Veranstaltungen wie Food Festivals schaffst du unvergessliche Erlebnisse für potenzielle und bestehende Kund:innen – und es kann auch deinen Ruf noch weiter verbessern. Gleichzeitig dient die Vernetzung mit anderen Betrieben in deiner Nähe dazu, dass diese für dich Werbung machen.

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