Umsatz steigern dank eigenem Lieferservice

Eigenen Lieferservice gründen

Der Markt für Online-Lieferungen boomt: Im Jahr 2022 lag der Umsatz im Segment Online Food Delivery in Deutschland bei rund 6,09 Mrd. €, Tendenz steigend. Ein eigener Lieferservice ist die perfekte Ergänzung zu deinem Restaurant, um mehr Umsatz zu generieren und Kund:innen direkt zu binden.

Seit 2020 hat die Pandemie den Wunsch nach Lieferangeboten massiv verstärkt – mittlerweile bieten die meisten Restaurants zumindest Abholung oder Lieferung an. Aber nicht jeder Lieferservice läuft automatisch erfolgreich. Wir zeigen dir praxisnahe Tipps, wie du deinen eigenen Lieferservice gründest, optimierst und profitabel betreibst.

Wie plane ich die Gründung meines Lieferservice richtig?

  1. Konzept und Businessplan
    Ein klares Konzept ist die Grundlage. Überlege, welche Gerichte geliefert werden sollen, wie groß dein Einzugsgebiet ist und welche Preiskalkulation sinnvoll ist. Ein solider Businessplan erleichtert dir auch die Finanzierung bei Banken oder Investoren.

  2. HACCP und Hygienevorschriften
    Lebensmittel müssen sicher geliefert werden. Halte EU-Lebensmittel- und Hygienerichtlinien ein, schule dein Personal regelmäßig und dokumentiere alles in einem HACCP-Konzept.

  3. Gewerbeschein oder Genehmigungen
    Für einen reinen Lieferservice brauchst du keine Gaststättenkonzession – ein Gewerbeschein reicht.

  4. Ausstattung
    Für einen erfolgreichen Lieferservice brauchst du die richtige Ausstattung: eine gut organisierte Küche mit optimalen Arbeitsstationen und ggf. Lagerflächen, hochwertige Transportboxen und lizenzierte Verpackungen, die Speisen heiß oder kalt halten, sowie ein geeignetes Lieferfahrzeug inklusive passender Versicherung. Damit du alles richtig einrichtest, haben wir einen ausführlichen Guide zu Ausstattung und Einrichtung für Lieferdienste zusammengestellt: Hier geht’s zum Artikel.

Welcher Standort und welche Zielgruppe bringen meinen Lieferservice voran?

Die Lage deines Liefergebiets entscheidet maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg. Dabei geht es nicht nur um die Entfernung zu deinem Restaurant, sondern auch um die Dichte potenzieller Kund:innen, die regelmäßig online bestellen. Überlege dir: Wo wohnen meine Hauptkunden? Wer bestellt am häufigsten online?

 

  • Einzugsgebiet definieren: Prüfe, wie groß dein Liefergebiet realistisch ist, ohne dass die Lieferzeiten zu lang werden. Für warme Speisen sollten es maximal 15–20 Minuten Fahrtzeit sein, um Qualität und Temperatur zu halten.

  • Zielgruppenanalyse: Berücksichtige Alter, Einkommen, Essgewohnheiten und Vorlieben deiner Kund:innen. Sind es eher Familien, Berufstätige oder Studierende? Je genauer du deine Zielgruppe kennst, desto besser kannst du Speisen, Preise und Marketing darauf abstimmen.

  • Konkurrenz im Blick behalten: Analysiere ähnliche Angebote in deinem Liefergebiet. Welche Gerichte verkaufen sie? Welche Lieferzeiten haben sie? Bewertungsportale wie Google Maps, Yelp oder Lieferando-Bewertungen geben wertvolle Hinweise auf Stärken und Schwächen der Konkurrenz.

  • Potenzial für Nischenangebote prüfen: Gibt es bestimmte Gerichte, die in deiner Umgebung fehlen, z. B. vegane Bowls, Sushi-Lieferservice oder italienische Klassiker? Mit einem klaren Alleinstellungsmerkmal kannst du dich abheben und neue Kund:innen gewinnen.

Vorschriften für die Lieferung von Speisen

Beim eigenen Lieferservice gibt es im Bereich Lebensmittelsicherheit einige Dinge, die besonders zu beachten sind und auf die hingewiesen werden muss:

Ein warmes Produkt, das nach Hause geliefert wird, darf eine Kerntemperatur von 65°C nicht unterschreiten. Daher solltest du darauf achten, wie groß dein Einzugsgebiet ist und Lieferungen in nicht zu weiten Distanzen anbieten. Ansonsten leidet das Produkt unter Qualitätsverlust und deine Kund:innen werden schnell unzufrieden.

Ein kaltes, trotzdem leicht verderbliches Produkt darf eine Temperatur von 7°C nicht überschreiten. Eine kühlere Lagerung gewährt in jedem Fall eine höhere Produktsicherheit.

Alle Behältnisse, in denen deine Speisen geliefert werden und auch die Ladefläche des Fahrzeugs müssen immer sauber und hygienisch sein. Dabei sollte im Voraus in einem Plan festgelegt sein, wann geputzt und desinfiziert wird.

Wie baue ich meinen Lieferservice online auf?

Ein professioneller Online-Auftritt ist entscheidend, damit Kund:innen deinen Lieferservice finden und unkompliziert bestellen können. Dabei gibt es zwei zentrale Säulen: dein eigener Webshop und die Präsenz auf Lieferportalen.

 

  • Eigener Webshop: Über deinen eigenen Webshop können Kund:innen direkt bei dir bestellen – ohne Provisionen und mit voller Kontrolle über Preise, Angebote und Marketing. Der Webshop sollte mobil optimiert sein, alle Speisen übersichtlich darstellen und einfache Zahlungsmöglichkeiten bieten. So baust du langfristige Kundenbindung auf und kannst Zusatzangebote wie Rabattcodes oder Stammkundenaktionen direkt steuern.

  • Präsenz auf Lieferportalen: Lieferplattformen wie Lieferando, Wolt oder Uber Eats sind vor allem für den Erstkontakt enorm wertvoll. Sie bringen dein Angebot direkt zu neuen Kund:innen, die sonst vielleicht nicht auf dich aufmerksam geworden wären. Auch wenn eine Provision anfällt, sind diese Portale oft das günstigste Marketinginstrument für den Einstieg in die Lieferwelt. Tipp: Nutze sie strategisch, z. B. für neue Gerichte oder Aktionen, um Kund:innen auf deinen eigenen Webshop zu lenken.

  • Kombination aus beiden Kanälen: Der Webshop sorgt für wiederkehrende Kund:innen ohne Provisionen, die Portale bringen Neukund:innen. Die Daten aus beiden Kanälen kannst du in deinem System bündeln, Bestellungen automatisiert in die Kasse übertragen und Lieferzeiten effizient planen.

  • SEO und Sichtbarkeit: Achte darauf, dass dein Webshop und deine Einträge auf Lieferportalen für relevante Suchbegriffe optimiert sind, z. B. „Pizza-Lieferservice in Berlin-Mitte“ oder „Sushi-Lieferservice für Studenten“. So erhöhen sich die Chancen, dass Kund:innen genau dich finden, wenn sie online bestellen wollen.

💡 SIDES Insight: SIDES bietet einen eigenen Restaurant-Webshop, der direkt an dein Kassensystem angeschlossen ist. So werden Bestellungen aus Webshop, Lieferportalen und vor Ort automatisch zusammengeführt, übersichtlich gebündelt und direkt in die Kasse übertragen – für weniger Fehler und eine effiziente Planung aller Lieferungen.

Wie organisiere ich Lieferung und Fahrermanagement?

Die Auslieferung ist entscheidend für den Erfolg deines Lieferservices. Du kannst zunächst testen, wie dein Lieferbetrieb läuft, indem du Bestellungen teilweise auslagerst. Dienste wie Externe Lieferlösung (Delivery-as-a-service) bieten die Möglichkeit, Lieferungen extern abzuwickeln, ohne dass du sofort eigenes Personal einstellen musst.

 

Langfristig lohnt sich ein gezieltes Fahrermanagement, das Touren effizient plant, Lieferzeiten verkürzt und die Auslastung deiner Fahrer:innen optimiert. So stellst du sicher, dass jede Bestellung pünktlich und in bester Qualität beim Kunden ankommt.

💡 SIDES Insight: Mit SIDES werden alle Bestellungen automatisch optimalen Routen zugewiesen. Fahrer:innen sehen ihre Touren in Echtzeit, Touren lassen sich dynamisch anpassen, und Bestellungen aus Webshop oder Lieferportalen laufen direkt im Kassensystem zusammen. So sparst du Zeit, reduzierst Fehler und verbesserst Lieferzeiten nachhaltig.

Welche Funktionen bringt die SIDES Liefersoftware mit?

  • Provisionsfreie Bestellungen über Webshop & App

  • Schnittstellen zu Lieferportalen (Lieferando, Wolt, Uber Eats etc.)

  • Alle Bestellungen in einem System

  • Automatische Tourenplanung

  • Echtzeit-Analysen zu Lieferzeiten, Umsätzen und Performance

 

Erreiche damit: 

  • 40 % mehr Umsatz: Keine Provision auf Bestellungen über deinen eigenen Webshop.

  • 50 % weniger Fehler: Automatische Bestellübertragung in die Kasse.

  • 3x besser optimierte Auslieferungen: Küchenmanagement und Fahrermanagement verkürzen Lieferzeiten.

  • 20 % Kosteneinsparung: Automatisierte Anbindung an Lieferportale.

Fazit

Ein eigener Lieferservice als Zusatz zum stationären Restaurantbetrieb ist ein lukrativer Verkaufskanal. Mit einem klaren Konzept, der richtigen Software und Fokus auf Hygiene, Küche und Marketing kannst du deinen Lieferdienst effizient und profitabel gestalten. SIDES unterstützt dich dabei, Abläufe zu automatisieren, Fehler zu reduzieren und den Umsatz nachhaltig zu steigern.

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